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Pflegeversicherung.

Unterstützt und finanziell abgesichert im Alter.

Je älter du wirst, desto wahrscheinlicher ist es, dass du irgendwann pflegebedürftig bist. Es kann ganz schnell gehen. Du hast einen Unfall und dein Leben ändert sich in wenigen Sekunden. Und von einem zum anderen Moment benötigst du Menschen, die dich unterstützen. Es kann aber auch sehr lange dauern, weil du dein ganzes Leben lang relativ gesund bist, aber mit 83 Jahren bist du – durch eine schwere Erkrankung – plötzlich auf Pflegekosten angewiesen. Und dann gibt es noch Menschen, die Glück haben und nie pflegebedürftig werden.



Was umfasst die Pflegeversicherung eigentlich?

Diese Versicherung sichert dich ab, falls es dazu kommt, dass du ein Pflegefall wirst. Es geht darum, genug Geld für deine Versorgung und Betreuung zu haben.


Was es bedeutet, pflegebedürftig zu sein?

Generell giltst du als pflegebedürftig, wenn du infolge von Krankheit, Kräfteverfall oder Verletzung deinen Alltag nicht mehr alleine meistern kannst und du deshalb auf die Hilfe von anderen Menschen angewiesen bist.

Im staatlichen System sind für solche Fälle sieben Pflegestufen implementiert worden. Die erste Stufe bedeutet, dass man mehr als 65 Stunden pro Monat Pflege benötigt. In Stufe 7 benötigt man mehr als 180 Stunden.

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Pflegestufen kurz erklärt.

Beispiele von typischen Pflegefällen in den verschiedenen Stufen:




Ein schwerbehinderter Mensch, der auf einen Rollstuhl angewiesen ist, fällt unter Pflegestufe 3, 4 oder 5. Ein hochgradig sehbehinderter Mensch wird der Pflegestufe 3 zugeordnet, während Blinde unter Pflegestufe 4 fallen. Bist du taub und blind, fällst du in die Pflegestufe 5. Bist du bettlägerig und pflegebedürftig, wirst du der Stufe 6 oder 7 zugeordnet. Autonomieverlust infolge von Demenz fällt ebenfalls unter Stufe 6 oder 7.

Ja, die oben genannten Beispiele sind nicht besonders erfreulich.

Deshalb gibt es auch die Möglichkeit, eine privaten Pflegeversicherung abzuschließen. Sie leistet zusätzlich zum staatlichen Pflegegeld eine private Pflegerente. Wie diese Rente dann verwendet wird, ist egal. Du kannst damit eine Pflegekraft bezahlen oder deine Angehörigen die sich um dich kümmern, finanziell unterstützen.

Beachte!

Die Lebenserwartung der Menschen steigt nach wie vor. Daher ist die Wahrscheinlichkeit, ein hohes Alter zu erreichen, sehr hoch. Im ersten Moment ist das natürlich toll. Aber nur dann, wenn du auch gesund bleibst.

Alter und Gesundheit lassen sich leider oft nicht vereinbaren.

Das fortgeschrittene Alter bringt leider oftmals Krankheiten und damit eine Pflegebedürftigkeit mit sich. Mit Ende 2020 waren ca. 470.000 Menschen in Österreich auf Pflege angewiesen. Aktuell wird davon ausgegangen, dass es im Jahr 2030 in etwa 800.000 pflegebedürftige Menschen geben wird.

So sieht die aktuelle staatliche Absicherung im Pflegefall aus:


Quelle: https://www.oesterreich.gv.at/themen/soziales/pflege/4/Seite.360516.html



Um Anspruch auf Pflegegeld zu haben, muss der Betreuungsaufwand mindestens sechs Monate oder länger andauern. Für die Einstufung werden pauschale Zeitwerte verwendet.

Wie groß ist die finanzielle Belastung im Pflegefall tatsächlich?


Hier ein ungefähres Beispiel:
Nehmen wir eine Person im Alter von 74 Jahren, sie hat die Pflegestufe 3. Sie bekommt also 475,20 € monatlich vom Staat. Eine 24-h-Betreuung kostet monatlich mindestens zwischen 1.500 bis 2.000,- €. Eventuell hat diese pflegebedürftige Person auch noch Anspruch auf die 24-h-Förderung. Die beläuft sich aktuell auf 550,- € im Monat.
Zusätzlich benötigt die Person natürlich auch noch Geld für Lebensmittel, Miete, Betriebskosten und andere Dinge. Also zusätzlich pauschal nochmal mindestens 1.000,- €.

Das bedeutet also:
Pflegebedarfskosten: 2.000 €
Lebenshaltungskosten: 1.000 €
Gesamtkosten monatlich: 3.000 €

Davon werden abgezogen:
Staatliches Pflegegeld: 475,20 €
24-h-Förderung (falls anspruchsberechtigt): 550 €
Übrig bleiben: ca. 1.974,80 € an Kosten



In den meisten Fällen wird natürlich eine staatliche Alterspension bezogen. Als Richtwert verwenden wir eine Basispension von 1.000,- €.  Ziehen wir also die 1.000,- € auch noch von den übrig gebliebenen Kosten ab, bleibt eine Lücke von knapp 1.000,- €. Die Kosten für ein Pflegeheim sind übrigens nochmal um einiges höher. Und um genau diese Lücken zu füllen, gibt es die private Pflegeversicherung.

Alle Infos zur privaten Pflegeversicherung in Österreich:


Generell kann man bei der privaten Pflegeversicherung zwischen zwei Modellen unterscheiden:

  • Pflegestufensystematik (Anlehnung an die gesetzliche Pflegestufe)
  • Activities of Daily Living (kurz: ADL)

Wichtig!

Auch bei der privaten Pflegeversicherung gilt, dass du mindestens 6 Monate pflegebedürftig sein musst, um einen Anspruch zu haben.

Wie funktionieren die beiden Modelle?


Die Einstufung bei der Pflegestufensystematik ist stark an die staatliche Einstufung angelehnt. Vereinfacht gesagt: Du bist der staatlichen Pflegestufe 3 zugeordnet. Zusätzlich bekommst du von deiner privaten Pflegeversicherung ebenfalls eine monatlich Rente (z.B. 300,- €). Die private Rente wird – so wie beim staatlichen System – ebenfalls mehr, je höher deine Pflegestufe ist. Wie hoch der Rentenbetrag ist, kannst du selbst wählen. Es gilt: Je höher der Betrag, desto höher die Prämie. 

Bei dem Modell Activities of Daily Living (ADL) wird die Pflegebedürftigkeit nach einem Punktesystem eingeteilt. Je nachdem, bei welchen Aktivitäten du Hilfe benötigst, erhältst du einen Punkt. Kannst du dich zum Beispiel nicht mehr alleine im Zimmer fortbewegen, bekommst du einen Punkt. Für Hilfestellung beim Aufstehen oder Zubettgehen, gibt es einen weiteren Punkt. Benötigst du auch Unterstützung bei der Einnahme von Mahlzeiten und Getränken, bekommst du auch dafür einen Punkt. Maximal gibt es 4 Punkte. Je nach Punkten (1, 2, 3 oder 4 Punkte die zutreffen) erhält man von der privaten Versicherung dann die Leistung.

Eine typische Einstufung im Vergleich zum Pflegestufensystem sieht so aus:
1 Punkt = Pflegestufe 3
2 Punkte = Pflegestufe 4
3 oder 4 Punkte = Pflegestufe 5 bis 7

Wie hoch ist dann die Rente, die man erhält?


Auch hier hast du wieder die Möglichkeit, das vorab selbst zu bestimmen. Sowohl die maximale Rentenhöhe ist frei wählbar, als auch, ob man bereits bei einem Punk 100 % dieser Rente erhält (oder nur 30 % oder 50 % oder was für dich gut passt). Hier bist du sehr flexibel in der Gestaltung. Je nach Auswahl ist auch der Preis variabel. Je früher man 100 % der Rente erhält und je höher die Rente, desto teurer der Preis.

So wie bei der Pflegestufensystematik gilt auch beim ADL-Modell die Einstufung der staatlichen Pflegestufe. Das bedeutet, dass dir nach staatlicher Einstufung in die Pflegestufe 3 immer eine Pflegerente zusteht. Auch dann, wenn du im ADL-Modell keinen Punkt erfüllst.

Wann du deine private Pflegeversicherung abschließen solltest.



So wie bei einer privaten Kranken- oder Berufsunfähigkeitsversicherung gilt auch hier: Je früher, desto besser. Warum? Weil sich die Prämie auch dem Alter anpasst. Das heißt, je älter du bist, umso teurer wird´s. Natürlich spielen auch mögliche Vorerkrankungen eine Rolle. Auch deshalb ist es empfehlenswert, die Pflegeversicherung früher als später abzuschließen. Ansonsten ist mit Zuschlägen zu rechnen oder es ist gar nicht mehr möglich, sich sinnvoll zu versichern.

Beachte!

Du weißt nie, wie lange du pflegebedürftig sein wirst. Umso mehr Sinn macht eine Absicherung dieses finanziellen Risikos.


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